{"id":17,"date":"2015-01-27T10:53:58","date_gmt":"2015-01-27T10:53:58","guid":{"rendered":"http:\/\/ff-heiligenkreuz.com\/?page_id=17"},"modified":"2015-07-22T12:49:40","modified_gmt":"2015-07-22T12:49:40","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/?page_id=17","title":{"rendered":"GESCHICHTE"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Vereinsgesetz des Jahres 1867 war die Gr\u00fcndung eines neuen Vereines unter Einhaltung bestimmter Regeln und Abl\u00e4ufe f\u00fcr jedermann m\u00f6glich. Das Vereinsgesetz bot auch die Basis f\u00fcr die Gr\u00fcndung von Feuerwehrvereinen, die in der Steiermark ab den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts in gro\u00dfer Zahl entstanden sind. Anlass daf\u00fcr war die Machtlosigkeit gegen\u00fcber Gro\u00dfbr\u00e4nden, die durch die Holzbauweise von H\u00e4usern und Stallungen, oft mit Schindel- oder Strohdach versehen, die Dorfbewohner in Angst und Schrecken versetzten. So befasste man sich im Jahre 1892 mit der Gr\u00fcndung eines Feuerwehrvereines in Heiligenkreuz am Waasen. 11 M\u00e4nner der Gemeinde Heiligenkreuz am Waasenbildeten ein Proponentenkomitee zur Gr\u00fcndung einer Freiwilligen Feuerwehr. Sie arbeiteten Statuten aus und leisteten alle Vorbereitungsarbeiten, sodass die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen am <strong>18. Mai 1892 <\/strong>als Verein ins Leben gerufen werden konnte.<\/p>\n<p><strong>Die Gr\u00fcndungsmitglieder<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><strong>Fruhmann<\/strong><strong> Johann<\/strong>, Kaufmann<\/li>\n<li><strong>Maier Karl<\/strong>, Gasthaus und B\u00e4ckerei<\/li>\n<li><strong>Ranz<\/strong><strong> Alois<\/strong>, Schmiedmeister<\/li>\n<li><strong>Hersa<\/strong><strong> Josef<\/strong>, F\u00e4rbermeister<\/li>\n<li><strong>Lorber<\/strong><strong> Jakob<\/strong>, Tischlermeister<\/li>\n<li><strong>Matschek<\/strong><strong> Paul<\/strong>, Bindermeister<\/li>\n<li><strong>Hofer Johann<\/strong>, Schmiedmeister<\/li>\n<li><strong>Seyfried<\/strong><strong> Ferdinand<\/strong>, Landwirt<\/li>\n<li><strong>Rubian<\/strong><strong> Josef<\/strong>, Sattlermeister und Totengr\u00e4ber<\/li>\n<li><strong>Felgitscher<\/strong><strong> Johann<\/strong>, Gasthaus u.Fleischhauer,<\/li>\n<li><strong>Schuchlenz<\/strong><strong> Martin<\/strong>, Postmeister<\/li>\n<\/ol>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image002.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1499\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image002.gif\" alt=\"image002\" width=\"239\" height=\"301\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung der Idee zur Gr\u00fcndung einer Freiwilligen Feuerwehr war sehr gro\u00df und die Notwendigkeit, Vorkehrungen im Falle von Feuersbrunst und Ungewitter zu treffen von besonderer Bedeutung. Daher konnten im Gr\u00fcndungsjahr noch weitere zw\u00f6lf M\u00e4nner dazu gewonnen werden. Schlie\u00dflich erh\u00f6hte sich der Stand der Mannschaft im Gr\u00fcndungsjahr auf 23 Feuerwehrm\u00e4nner. Niemand konnte sich zu dieser Zeit vorstellen, dass Frauen die Mitgliedschaft erwerben k\u00f6nnten. Eine Zulassung zum Feuerwehrdienst war n\u00e4mlich nur <span class=\"SpellE\">unbescholtenen<\/span> und kr\u00e4ftig konstituierten M\u00e4nnern nach Vollendung des 18. Lebensjahres vorbehalten. Eine Feuerwehrunterkunft und die Anschaffung von Ger\u00e4tschaften standen im Mittelpunkt der ersten Aktivit\u00e4ten der Gr\u00fcndungsmitglieder. Ein Kaiserstall war das erste R\u00fcsthaus. Am 12. Oktober 1892 gew\u00e4hrte der Landesausschuss des Herzogtums Steiermark der \u201eWehr\u201c eine Subvention von 80 Gulden. Doch die Geldmittel, damals f\u00fcr die l\u00e4ndliche Bev\u00f6lkerung sehr knapp, reichten trotz dieser Subvention bei weitem nicht aus, die Feuerwehr mit dem Notwendigsten auszustatten. Mit dem \u201eCIRCULARE\u201c vom 16. J\u00e4nner 1893 an den Ortsverband der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> erhielt der Verein die Mitteilung, dass Beihilfen nur mehr in Form von Ger\u00e4tebeistellungen gew\u00e4hrt werden.<\/p>\n<p><strong>Die ersten Jahre der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Bereits am 25. Juli 1893 wurde der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen mitgeteilt, dass der Landesausschuss bereit ist, eine Spritze zu kaufen, wenn die Feuerl\u00f6schordnung vom 23. Juni 1886 eingehalten wird und die Feuerwehr und die Gemeinde mindestens je 1\/3 der Kosten aufbringen werden. Im Jahr 1893 begann der Pfarrkirchenumbau. Herr Pfarrer Franz Reinhofer gab der Freiwilligen Feuerwehr kostenlos das Material der alten Sakristei f\u00fcr den Bau eines R\u00fcsthauses. Der Bauplatz wurde von Herrn Karl Maier kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellt. Die M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen trugen die Sakristei ab und transportierten das Material zum Bauplatz, wo das neue R\u00fcsthaus entstehen sollte. Baumeister Sindler baute zusammen mit den M\u00e4nnern der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen das R\u00fcsthaus auf. Im Sommer dieses Jahres wurde eine neue Kernreuterspritze bestellt. Diese kostete 1200 Gulden. Vom Landesausschuss wurden 300 Gulden zur Verf\u00fcgung gestellt, die Gemeinde Heiligenkreuz am Waasen steuerte ebenfalls 300 Gulden bei und die Haussammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen ergab einen Betrag von 500 Gulden. Es blieb somit ein Rest von 100 Gulden, die Herr Josef Sitzwohl, vulgo Purchas, in Mirsdorf 5 bezahlte. Diese Kernreuterspritze sollte im September 1893 gesegnet werden. Jedoch noch vor der Segnung, am 23. August 1893, brannte das Anwesen der Familie Franz Sitzwohl, vulgo Birglanderl, in Rettenbach. Bei diesem Brand wurde die Spritze erstmalig eingesetzt, welche erst drei Tage vorher von der Lieferfirma zum Gasthaus Schemmerl (heute Stradner) in Prosdorf 55 gebracht wurde. Schlie\u00dflich wurde die Kernreuterspritze im September 1893 feierlich mit Musikbegleitung zur Segnung nach Heiligenkreuz am Waasen gebracht. Das neu angeschaffte Ger\u00e4t leistete in der Folge gute Dienste, insbesondere als im Jahre 1895 beim Anwesen der Familie Pechmann, vulgo Bergburcher, in Empersdorfberg ein f\u00fcrchterlicher Brand ausbrach.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image006.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1500\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image006.gif\" alt=\"image006\" width=\"217\" height=\"500\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image010.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1501\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image010.gif\" alt=\"image010\" width=\"422\" height=\"321\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im selben Jahr kam es auch zum Wechsel in der F\u00fchrung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen. Der Feuerwehrkommandant Johann Fruhmann und sein Stellvertreter Karl Maier hatten die F\u00fchrung zur\u00fcckgelegt. Alois Schreindler wurde zum Kommandanten und Josef Hersa zum Stellvertreter gew\u00e4hlt. Aufzeichnungen \u00fcber das Jahr 1895 zeigen, dass die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren vielf\u00e4ltig und umfassend waren. So sammelten die M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasenaufgrund eines Hilferufes, der am 9. Mai 1895 bei der Freiwilligen Feuerwehr einlangte, die gro\u00dfz\u00fcgigen Spenden der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die Erdbebenopfer nach einem schweren Erdbeben. Am 26. April 1896 verungl\u00fcckten zwei Feuerwehrm\u00e4nner bei einem Einsatz.<\/p>\n<p>Schon Tage sp\u00e4ter, n\u00e4mlich am 1. Mai 1896 teilte der Landesobmann Vinzenz Grill dem \u201el\u00f6blichen Commando\u201c der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen mit, dass \u201eden Hinterbliebenen der verungl\u00fcckten Feuerwehrm\u00e4nner eine angemessene Unterst\u00fctzung zukommen werde\u201c. Die Gr\u00fcndungskosten der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen waren doch betr\u00e4chtlich, doch war die Unterst\u00fctzung durch die Bev\u00f6lkerung, aber auch der \u00f6ffentlichen Hand gro\u00dfz\u00fcgig. So erging am 30. Mai 1896 an die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen ein Umschuldungsschreiben, dass f\u00fcnfzig Prozent der Schuld erlassen werden; sogar f\u00fcr die restlichen f\u00fcnfzig Prozent wurde ein Erlass in Aussicht gestellt. Als Herr Schreindler im Jahr 1896 seine Funktion als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen zur\u00fccklegte, folgte ihm Herr Anton Ofner, Wagnermeister, und die Funktion des Stellvertreters \u00fcbernahm Herr JosefHersa. In diesem Jahr waren gleich sechs Br\u00e4nde zu verzeichnen, und zwar bei Alois Wilfling in Liebensdorf, bei Johann Uhrl vulgo Schneiderhansl, bei Reisenhofer vulgo Eichleiter in Guggitzberg, bei Anton Zirkl vulgo Lukonrad inGuggitzberg, bei Budenwirt in Edelstauden und bei Matthias Konrad, vulgo Ulzerschmied, in Rauchleiten.<\/p>\n<p>Im Jahr 1897 waren wiederum zwei Br\u00e4nde zu verzeichnen, und zwar bei Johann Zach und Familie Eibl, vulgo Trattenmichl, inKleinfelgitsch, die gro\u00dfen Sachschaden verursachten. Umso mehr wurde die Notwendigkeit der Existenz der Feuerwehr unterstrichen. Ein Pachtvertrag zwischen dem Besitznachfolger von Herrn Maier, die Ehegatten Felix und Maria Winkler, und der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen wurde am 26. November 1897 abgeschlossen. Die Ehegatten Winkler verpachteten die Parzelle 739, Liegenschaft des R\u00fcsthauses, um einen Anerkennungspachtzins von j\u00e4hrlich 2 Kreuzer auf 200 Jahre. Diese Parzelle wurde sp\u00e4ter von der Freiwilligen Feuerwehr gekauft. Im Jahre 1898 brannte das Anwesen der Familie Absenger, vulgo Sergl, in Gro\u00dffelgitsch. Im gleichen Jahr wurde Anton Rebernegg zum Kommandanten und Ferdinand Nu\u00dfhold zum Stellvertreter bestellt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image004.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1441\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image004-256x300.jpg\" alt=\"image004\" width=\"256\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image004-256x300.jpg 256w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image004-873x1024.jpg 873w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image004-700x821.jpg 700w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image004.jpg 1023w\" sizes=\"(max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Jahre nach der Jahrhundertwende<\/strong><\/p>\n<p>Die Aufzeichnungen zeigen, dass im Jahr 1900 gleich zwei Gro\u00dfbr\u00e4nde an einem Tag von den Feuerwehrm\u00e4nnern besonderen Einsatzwillen abverlangten. So brannten die Anwesen von Franz Totter vulgoGrafmirtl und Franz Maier vulgo Koch in Gro\u00dffelgitsch beinahe zur G\u00e4nze nieder. Im Jahre 1901 wurde Herr Jakob Lorber Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen. In diesem Jahr wurde auch der Steigerturm zum R\u00fcsthaus gebaut. Das L\u00f6schen zahlreicher Br\u00e4nde in den folgenden Jahren war die Best\u00e4tigung, dass die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen zum Schutze von Hab und Gut ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens geworden ist. Im Jahre 1910 kaufte die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen einen Mannschaftswagen um 900 Kronen.<\/p>\n<p><strong>Aufzeichnungen \u00fcber Br\u00e4nde:<\/strong><\/p>\n<p>1902 bei Hofbinder G\u00f6tzauegg,<br \/>\n1903 bei Weber in Kleinfelgitsch,<br \/>\n1904 bei Zirkl vulgo Fuchs in Handelgraben, bei N\u00f6st in Rauden und Ulz in Heiligenkreuz am Waasen,<br \/>\n1905 Zimmerbrand bei Winkler Heiligenkreuz a.W. und bei Sch\u00f6ggler, vulgo Korwander in Steinegg,<br \/>\n1906 bei Wolf in Rohrbachgraben,<br \/>\n1910 bei Krenn vulgo Hartner in Schelchengraben, bei Mauerlois in Pirching und bei Fuchs, vulgo Grabenschneider, in Grabenberg.<\/p>\n<p><strong>Die Zwischenkriegszeit<\/strong><\/p>\n<p>Ein Wechsel der F\u00fchrung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am<span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> stand im Jahre 1922 heran. Schlie\u00dflich wurde Josef Winkler zum Hauptmann und Othmar <span class=\"SpellE\">Felgitscher<\/span> zum Stellvertreter gew\u00e4hlt. In diesen Jahren erkannte man bereits, dass die Freiwilligen Feuerwehren eine ganz wichtige Funktion eingenommen haben und ihr Einsatz notwendig und wichtig geworden ist. Gedanken, wie man die auf Freiwilligkeit beruhende T\u00e4tigkeit f\u00f6rdern und die M\u00e4nner motivieren k\u00f6nnte, f\u00fchrten zur Bevollm\u00e4chtigung der einzelnen Feuerwehrkommandanten durch die Bezirksleitung der Feuerwehr S\u00fcdliche Umgebung Graz zur Verleihung von Ehrenzeichen. Den Feuerwehrm\u00e4nnern konnte von ihren Kommandanten f\u00fcr die 25- und 40-j\u00e4hrige Zugeh\u00f6rigkeit ein Ehrenzeichen als Dank und Anerkennung f\u00fcr die treuen Dienste verliehen werden. St\u00e4ndige Verbesserungen der Ausr\u00fcstung mit den damals wirklich knappen Mitteln der Zwischenkriegszeit brachte die M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> auf die Idee, ihre im Jahr 1893 angeschaffte <span class=\"SpellE\">Kernreuterspritze<\/span> auf Motorbetrieb umzubauen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image008.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1442\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image008-255x300.jpg\" alt=\"image008\" width=\"255\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image008-255x300.jpg 255w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image008-870x1024.jpg 870w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image008-700x824.jpg 700w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image008.jpg 1020w\" sizes=\"(max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachgewiesen ist, dass am 7. Mai 1926 die Firma <span class=\"SpellE\">Kernreuter<\/span> ein Anbot f\u00fcr den Umbau der Handspritze auf Motorbetrieb in der H\u00f6he von 6000 Schilling gelegt hat und dass im Dezember 1926 die umgebaute Spritze von der Technischen Kommission des Steirischen Landesverbandes \u00fcberpr\u00fcft wurde. Von der Steierm\u00e4rkischen Landesregierung wurde der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> eine Beihilfe von 2000 Schilling f\u00fcr den Umbau der Spritze gew\u00e4hrt. W\u00fcrdig wurde das neue technische R\u00fcstzeug am 26. Mai 1927 in einer feierlichen Stunde gesegnet und den M\u00e4nnern zur Verwendung \u00fcbergeben. 10 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges \u00fcbernahm erstmals ein Familienmitglied der Familie <span class=\"SpellE\">Matschek<\/span>, n\u00e4mlich Josef <span class=\"SpellE\">Matschek<\/span>, die F\u00fchrung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span>. Die Familie <span class=\"SpellE\">Matschek<\/span> und ihre Nachkommen pr\u00e4gten und pr\u00e4gen die Arbeit und die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span>. Herrn <span class=\"SpellE\">Matschek<\/span> zur Seite stand der Stellvertreter Adolf <span class=\"SpellE\">Kapper<\/span>. Im Jahr 1929 bekam die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> sechs St\u00fcck Kr\u00fcckenspritzen. Die Feuerwehrm\u00e4nner, die sie zu bedienen hatten, waren angehalten, nachstehende Erkl\u00e4rung zu unterschreiben:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image012.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1444\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image012-253x300.jpg\" alt=\"image012\" width=\"253\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image012-253x300.jpg 253w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image012-864x1024.jpg 864w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image012-700x829.jpg 700w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image012.jpg 1013w\" sizes=\"(max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>E R K L \u00c4 R U N G: Der gefertigte Besitzer verpflichtet sich, die ihm von der Feuerwehr \u00fcbergebenen Kr\u00fcckenspritzen jederzeit im gebrauchsf\u00e4higen Zustand zu erhalten und verpflichtet sich, auch jede Betriebsst\u00f6rung sofort der Feuerwehr bekanntzugeben, welches bei nicht eigenem Verschulden von derselben kostenlos hergestellt wird; widrigenfalls der Besitzer zur Verantwortung gezogen wird. Ferner verpflichtet sich der Besitzer bei jedem vorkommenden Brand, im Umkreis von einem Kilometer mit derselben am Brandplatz zu erscheinen. Sollte ein Besitzwechsel eintreten, so ist dieser der Feuerwehr bekanntzugeben.<\/em><\/p>\n<p>Beim Gro\u00dfbrand beim Anwesen der Familie <span class=\"SpellE\">Freisacher<\/span>, <span class=\"SpellE\">vulgo<\/span> <span class=\"SpellE\">Rupp<\/span>, im Jahre 1930 kam es zu einem Gro\u00dfeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> und der umliegenden Feuerwehren. Das gesamte Wirtschaftsgeb\u00e4ude fiel dem Brand zum Opfer. Der Feuerwehr gelang es, das Wohn- und Gasthaus der Familie <span class=\"SpellE\">Freisacher<\/span> zu sch\u00fctzen. Am 24. Juli 1932 wurde das 40-j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest feierlich begangen. Die Bezirkshauptmannschaft Leibnitz n\u00fctzte diese Gelegenheit, einigen M\u00e4nnern der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> eine Ehrung f\u00fcr die 40-j\u00e4hrige Mitgliedschaft zukommen zu lassen.<\/p>\n<p><strong>Ehrenzeichen f\u00fcr 40 Jahre treue Dienste\u00a0bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen erhielten:<\/strong><\/p>\n<p>Alois Ranz, Ferdinand Seyfried, Josef Hersa, Johann Hofer und Jakob Lorber. Das wohlverdiente Ehrenzeichen f\u00fcr Martin Schuchlenz konnte ihm nicht mehr \u00fcbergeben werden, er verstarb nach der Nominierung und kurz vor der \u00dcbergabe des Ehrenzeichens. Das Motorspritzenaggregat Rosenbauer RW 60 wurde im Jahre 1935 bestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen musste daf\u00fcr ein Darlehen von 2000 Schilling bei dem \u00f6rtlichen Vorschusskassavereinaufnehmen und die Landeshauptmannschaft Steiermark bewilligte der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen eine Beihilfe zur Motorspritze und \u00fcbernahm die Haftung f\u00fcr das daf\u00fcr ben\u00f6tigte Darlehen. Au\u00dferdem bekam die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen im Juli 1937 eine Normaltragbahre und einen Verbandskoffer sowie 1000 Schilling als Beihilfe f\u00fcr die R\u00fcckzahlung des Darlehens.\u00a0 1939 musste der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen Josef Matschek zum Milit\u00e4r und die f\u00fcr diese schlimme Zeit so wichtige Aufgabe der Freiwilligen Feuerwehr anderen \u00fcberlassen. In der Kriegszeit \u00fcbernahm vorerst Florian Konrad die F\u00fchrung und ab dem Jahr 1942 Othmar Felgitscher.<\/p>\n<p><strong>Die Nachkriegszeit<\/strong><\/p>\n<p>Nach Ende des Krieges \u00fcbernahm im Jahr 1946 der heimkehrende Josef Matschek wieder dieKommandantschaft der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen, Hans Zach wurde zum Stellvertreter bestellt. In seiner drei\u00dfigj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit war Josef Matschek als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen Vorbild f\u00fcr alle Feuerwehrm\u00e4nner, Leistungstr\u00e4ger und Symbol f\u00fcr Hilfsbereitschaft. Diesem Idol sollten noch viele Familienmitglieder nachfolgen. Heute sind neben dem Kommandanten Josef Krenn noch weitere vier Familienmitglieder aktiv und engagiert bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen t\u00e4tig. Das erste R\u00fcstfahrzeug Marke Fordson wurde, nachdem es von den Feuerwehrkameraden und Fachleuten einsatzbereit gemacht wurde, am 22. Feber 1948 zum Verkehr zugelassen. Die Alarmierung der Feuerwehrm\u00e4nner, eine der wichtigsten Einrichtungen f\u00fcr die Feuerwehren und Zivilschutzeinrichtungen, wurde erneuert. Eine neue st\u00e4rkere Sirenenanlage des Typs DS 380 wurde angeschafft.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image014.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1502\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image014.gif\" alt=\"image014\" width=\"207\" height=\"288\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image016-1.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1503\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image016-1.gif\" alt=\"image016 (1)\" width=\"583\" height=\"361\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das alte R\u00fcsthaus, durch die Jahre bauf\u00e4llig, aber auch zu klein geworden, war Anlass f\u00fcr \u00dcberlegungen der n\u00e4chsten Jahre. Da auch die Gemeinde f\u00fcr ihren Bedarf keine R\u00e4ume hatte, einigte man sich, gemeinsam ein R\u00fcst- und Gemeindehaus zu bauen. Die Organisation \u00fcbernahm der damalige Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen Josef Matschek. Er leistete mehrere hundert kostenlose Arbeitsstunden. Auch die M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen leisteten f\u00fcr den Bau des R\u00fcst- und Gemeindehauses 2697 kostenlose Arbeitsstunden. Au\u00dferdem verwendete die Feuerwehr ihr gesamtes Verm\u00f6gen f\u00fcr dieses Vorhaben, das jahrelang durch Veranstaltungen und Spenden zusammengetragen wurde. Aufzeichnungen gibt es \u00fcber eine durchgef\u00fchrte Haussammlung, die ein Ergebnis von 2239.- Schilling brachte. Dies entsprach 448 Maurerstunden. Die \u00fcberw\u00e4ltigende Mithilfe der M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen war auch Grund daf\u00fcr, dass am 5. August 1952 der Gemeinderat einstimmig beschloss, den Saal \u00fcber den Garagen des R\u00fcsthauses sowie den kleinen Nebenraum dauernd der Feuerwehr f\u00fcr Versammlungen und Weiterbildungsveranstaltungen zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image018.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1445\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image018-300x191.jpg\" alt=\"image018\" width=\"300\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image018-300x191.jpg 300w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image018-1024x653.jpg 1024w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image018-700x446.jpg 700w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image018.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image020.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1504\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image020.gif\" alt=\"image020\" width=\"415\" height=\"276\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image022.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1505\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image022.gif\" alt=\"image022\" width=\"628\" height=\"381\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das R\u00fcst- und Gemeindehaus wurde am 30. August 1953 gesegnet. Die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen hatte mit diesem Bau endlich R\u00e4umlichkeiten zur Verf\u00fcgung, wo Ger\u00e4tschaften, Fahrzeuge und Garderobe ihren Platz fanden. Ein Steigerturm mit neuer Sirene war das Wahrzeichen des Hauses. Die Gemeindebewohner waren vom R\u00fcst- und Gemeindehaus begeistert. Deshalb fand die feierliche Segnung mit Blasmusik, Gl\u00fcckshafen und Ehrungen auch entsprechenden Anklang. Nach seiner drei\u00dfigj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit \u00fcbergab Josef Matschek im Jahre 1958 die F\u00fchrung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen an den Unternehmer Hans Zach. Die Stellvertretung \u00fcbernahm JosefNiegelhell. In Heiligenkreuz am Waasen gab es keinen Rotkreuz-St\u00fctzpunkt. Doch waren die Verbindungen zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz amWaasen und der Rotkreuzorganisation sehr eng und man war darauf bedacht, dass Feuerwehrm\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen eine optimale Erste-Hilfe- Ausbildung genossen, damit sie im Ernstfall Erste-Hilfe-Ma\u00dfnahmen bis zum Eintreffen der benachbarten Rettung vornehmen konnten. Einen besonderen Hinweis auf diese enge Zusammenarbeit findet man in den historischen Aufzeichnungen aus dem Jahre 1959, als 28 Feuerwehrm\u00e4nner an einer gro\u00dfen Blutspendeaktion teilnahmen.<\/p>\n<p><strong>Die Zeit der Aufr\u00fcstung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am<span class=\"SpellE\">Waasen<\/span><\/strong><\/p>\n<p>In den 60er Jahren begann die technische Modernisierung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen. So wurde eine Tragkraftspritze der Marke VW Gugg gekauft und ein R\u00fcstfahrzeug angeschafft. Die Tragkraftspritze und das R\u00fcstfahrzeug Opel Blitz wurden am 4. Juni 1961 nach einer feierlichen Segnung zur Verwendung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasenzum Schutze der Bewohner \u00fcbergeben. Das R\u00fcstfahrzeug Opel Blitz war jahrelang Transportmittel f\u00fcr Tragkraftspritze und Mannschaft bei Eins\u00e4tzen und Wettk\u00e4mpfen. Nur der spendenfreudigen Bev\u00f6lkerung der Gemeinden Heiligenkreuz am Waasen und Pirching am Traubenberg war es zu verdanken, dass die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz amWaasen einen Kostenbeitrag von 63.000 Schilling aus ihrer Wehrkassa leisten konnte. Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen bestand im Jahre 1961 aus 48 \u201eMann\u201c. Aber nicht nur die Bev\u00f6lkerung, sondern auch die \u00f6ffentliche Hand unterst\u00fctzte die Anschaffungen.<\/p>\n<p>Am 27. Juni 1961 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen eine Beihilfe von 80.000 Schilling f\u00fcr das neu angekaufte Kraftfahrzeug Opel Blitz sowie 30.000 Schilling f\u00fcr die Tragkraftspritze VW Gugg. Mit der Technisierung des gesellschaftlichen Lebens und der Steigerung des Lebensstandards erwartete man von den Feuerwehren effiziente und schnelle Hilfe bei Brand und sonstigen Notf\u00e4llen. Daher mussten Ger\u00e4tschaften und Fahrzeuge diesen ge\u00e4nderten Bedingungen angepasst werden. Eine Besonderheit war die Anschaffung eines Tankl\u00f6schfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz amWaasen im Jahr 1969. Das erste Tankl\u00f6schfahrzeug der Marke Opel Blitz umfasste ein Volumen von 1000 Liter. Man hatte erstmals die M\u00f6glichkeit, beim Eintreffen am Brandort sofort mit dem L\u00f6schangriff zu beginnen, w\u00e4hrend der andere Teil der Mannschaft sich der Wasserversorgung aus Feuerl\u00f6schteichen oder Gew\u00e4ssern widmete. Der Chronik der Gendarmerie Heiligenkreuz am Waasen kann man entnehmen:<\/p>\n<p><em>\u201eSchadensfeuer in Rauden. Am 28. 4. 1969 gegen 10 Uhr 50 brach im Heuboden der Familie E. in Rauden durch Kurzschluss ein Brand aus, der durch das rasche Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen unter Einsatz des neuen Tankl\u00f6schwagens sofort gel\u00f6scht werden konnte. Der Sachschaden betrug ca. 35.000.- Schilling. Der Wert des geretteten Gutes kann mit ca. 500.000.- Schilling angenommen werden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>In den folgenden Jahren stand die Verbesserung der Ausr\u00fcstung immer wieder im Mittelpunkt der Aktivit\u00e4ten der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span>. Die zunehmende Verwendung von Kunststoffen in den H\u00e4usern und Wohnungen machte die Anschaffung von Atemschutzger\u00e4ten erforderlich. Drei \u201e<span class=\"SpellE\">Pressluftatmer<\/span>\u201c (Atemschutzger\u00e4te der Type AG 136) wurden im August 1973 angekauft. Immer wieder sorgten die M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> selbst f\u00fcr die Finanzierung. 20.000 Schilling je Atemschutzger\u00e4t waren aufzutreiben. Das Jahr 1973 war wieder ein Beginn einer \u00fcberaus erfolgreichen Jugendarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span>. Eine Jugendgruppe wurde mit neun Jungfeuerwehrm\u00e4nnern gegr\u00fcndet. Dem Stand der Technik entsprechend wurde im Jahre 1975 eine Funksirene installiert. Die Alarmierung erfolgte von der Zentrale in Leibnitz aus (\u201eFlorian Leibnitz\u201c). Das war ein Meilenstein der Verst\u00e4ndigung der Feuerwehrm\u00e4nner und vor allem der benachbarten Feuerwehren. Ab diesem Zeitpunkt war eine zentrale Alarmierung m\u00f6glich und somit ein weiterer Schritt f\u00fcr die rasche Hilfe f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung gesetzt worden. Bereits im Herbst 1977 befasste man sich intensiv mit der Anschaffung eines gr\u00f6\u00dferen Tankl\u00f6schfahrzeuges.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image024.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1446\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image024-300x205.jpg\" alt=\"image024\" width=\"300\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image024-300x205.jpg 300w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image024-1024x701.jpg 1024w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image024-700x479.jpg 700w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image024.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es wurden diverse Angebote eingeholt. Schlie\u00dflich entschied man sich f\u00fcr eine Selbstbauvariante, wobei die Arbeiten des Professionisten durch den Karosseriebauer Josef <span class=\"SpellE\">Niegelhell<\/span> durchgef\u00fchrt wurden. Das fertig <span class=\"GramE\">gestellte<\/span> Tankl\u00f6schfahrzeug TLF 4000, ein Steyr 790, wurde im Jahre 1979 gesegnet und war der Stolz der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> f\u00fcr viele Jahre. Wesentliche Teile der Anschaffungskosten wurden immer wieder von der Freiwilligen Feuerwehr selbst aufgebracht. So auch bei der Anschaffung des neuen TLF. Viel Flei\u00df und M\u00fche verlangte es den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> ab, die vielen festlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen wie Feuerwehrb\u00e4lle und Feuerwehrwunschkonzerte zu veranstalten. Aber nur so konnten die finanziellen Mittel f\u00fcr die notwendigsten Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde beschafft werden. Die Veranstaltungen der Zeltfeste, erstes Zeltfest in Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> im Jahre 1978, waren f\u00fcr die M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> und deren Frauen und Freunden eine gro\u00dfe Herausforderung. Bald waren die j\u00e4hrlichen Zeltfeste Tradition geworden und dementsprechend gut besucht. Die Einnahmen daraus sollten ein Grundstein f\u00fcr weitere gro\u00dfe Anschaffungen der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> sein. Im Februar 1978 standen wieder Neuwahlen heran. Der damalige Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> Hans Zach, unter dessen 20-j\u00e4hriger F\u00fchrung die Einrichtung einer f\u00fcr die damalige Zeit ausgezeichnet funktionierenden Feuerwehr mit allen technischen und organisatorischen Hilfsmitteln passierte, beendete seine <span class=\"SpellE\">Kommandantschaft<\/span> aus Altersgr\u00fcnden. Josef <span class=\"SpellE\">Niegelhell<\/span> \u00fcbernahm die Leitung des Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> und Hans Kurzmann wurde als Stellvertreter gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><strong>Neue Anforderungen an die Freiwilligen Feuerwehren<\/strong><\/p>\n<p>Die Brandschutzinformationen, die Bauweise der H\u00e4user einerseits und die Zunahme des Stra\u00dfenverkehrs andererseits \u00e4nderten die Anforderungen an die Feuerwehren im allgemeinen. Bei technischen Eins\u00e4tzen wurden hydraulische Scheren und Spreizger\u00e4te unerl\u00e4sslich, wenn es darum ging, in Fahrzeugen eingeklemmte Menschen aus ihrer Zwangslage zu befreien. 1979 erwarb die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen die Bergeger\u00e4te Spreizer und Schere, die bei der Abschnitts\u00fcbung des Abschnittes II im Jahre 1979 zum ersten Mal zum Einsatz kamen. Viele \u00dcbungen, gr\u00f6\u00dfere Eins\u00e4tze, Fahrten zu Wettk\u00e4mpfen und anderen Veranstaltungen erforderten den Transport von Kameraden zu verschiedensten nahen oder entlegenen Orten. Der der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen zur Verf\u00fcgung gestandene Opel Blitz fasste nur neun Insassen und verbrauchte \u00fcberdurchschnittlich Treibstoff. Das waren Gr\u00fcnde genug, im Jahre 1982 das Kommandofahrzeug VW Bus anzuschaffen. Beim Zeltfest im Juli 1982 wurde der Mannschaftswagen VW Bus gesegnet, der mit den Erl\u00f6sen aus Zeltfesten mitfinanziert wurde. \u00dcber einen sehr erfolgreichen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen am 28. August 1983 kann man in der Chronik der Gendarmerie Heiligenkreuz am Waasen nachlesen. So brach in einem Wohnhaus eines Stechviehh\u00e4ndlers beim Auswechseln einer Sicherung durch einen dazu befugten Elektriker ein Kabelbrand aus. <em>\u201eDas Feuer konnte von der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen sofort unter Kontrolle gebracht werden, so dass am Wohnobjekt kein betr\u00e4chtlicher Schaden entstand.\u201c <\/em>Die Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen im gemeinsamen Gemeinde- und R\u00fcsthaus wurde aufgrund des akuten Platzmangels immer schwieriger, weil weder Garagen f\u00fcr alle Fahrzeuge noch Platz f\u00fcr die vielen neuen technischen Ger\u00e4tschaften und Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde der Feuerwehrm\u00e4nner vorhandenwaren. Die R\u00e4umlichkeiten, die im Jahre 1953 f\u00fcr die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen gebaut wurden, waren einfach zu klein und veraltet. Daher wurde die Ausschusssitzung am 11. April 1984 erstmals dem Thema Neubau oder Ausbau des R\u00fcsthauses gewidmet. Ab dieser Zeit war dieses Vorhaben auch f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung von Heiligenkreuz am Waasen evident und alle konnten ihre Ideen dazu einbringen. Diese Sensibilisierung und Einbindung der Bev\u00f6lkerung bei den \u00dcberlegungen \u00fcber die Notwendigkeit eines neuen R\u00fcsthauses sollte in der Folge die Spendenfreudigkeit der Bev\u00f6lkerung un\u00fcbertrefflich machen. In der Zeit der Diskussion \u00fcber ein neues R\u00fcsthaus kam es zu den vorgesehenen Neuwahlen. Josef Niegelhell und Hans Kurzmann wurden im Jahr 1986 als Kommandant undKommandantstellvertreter mit \u00fcberzeugender Stimmenmehrheit best\u00e4tigt. Auch das unterst\u00fctzte die Feuerwehrf\u00fchrung, zielstrebig an die Sache heranzugehen. In der darauf folgenden Zeit wurden Baupl\u00e4tze gesucht und begutachtet, diskutiert und wieder verworfen. Verschiedenste Argumente f\u00fcr einen Zubau beim Gemeindehaus wurden angef\u00fchrt, gleich viele Gr\u00fcnde dagegen. Schlie\u00dflich war man sich einig, dass ein v\u00f6lliger Neubau des R\u00fcsthauses ins Auge gefasst werden sollte. Wenn auch die Diskussionen um die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr wichtig waren, so stand doch die unmittelbare Hilfe f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung im Mittelpunkt. Aufzeichnungen der Gendarmerie Heiligenkreuz am Waasenberichten \u00fcber \u00dcberschwemmungen am 28.06.1989 der Gebiete Rauden, Heiligenkreuz am Waasen und Allerheiligen bei Wildon.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image026.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1447\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image026-300x150.jpg\" alt=\"image026\" width=\"300\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image026-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image026-1024x510.jpg 1024w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image026-700x349.jpg 700w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image026.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>\u201eDer <span class=\"SpellE\">Stiefingbach<\/span> trat aus den Ufern und \u00fcberschwemmte die landwirtschaftlichen Kulturen des <span class=\"SpellE\">Stiefingtales<\/span>. Die Feuerwehren mussten in <span class=\"SpellE\">Rauden<\/span> und Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> 30 Keller und Garagen auspumpen. Auch die Gendarmeriegarage und der Arrest waren 20 cm hoch \u00fcberflutet.\u201c<\/i><\/p>\n<p><strong>Das neue R\u00fcsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahre 1991 wurde im Ausschuss der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen der Beschluss gefasst, dass die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen ein neues R\u00fcsthaus bauen und ein Bauplatz angekauft wird. Ein Bauplatz war auch bald gefunden. Der Besitzer des Grundst\u00fcckes in der Grazer Stra\u00dfe Herr Schauer vulgo Feldschmied, verkaufte der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen den Bauplatz und somit war der Startschuss f\u00fcr den Bau des R\u00fcsthauses gefallen.<\/p>\n<p>Die Fragen der Finanzierung wurden mit der Steierm\u00e4rkischen Landesregierung, den B\u00fcrgermeistern der Marktgemeinde Heiligenkreuz am Waasen und Pirching am Traubenberg besprochen und abgekl\u00e4rt. Kostenvoranschl\u00e4ge (mit einem durchschnittlichen Gesamtbauvolumen von S 10,500.000.-) wurden eingeholt und waren Basis f\u00fcr die Finanzierungs- und Planungsgespr\u00e4che. Die Wiederwahl des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen JosefNiegelhell und seines Stellvertreters Hans Kurzmann war nicht einmal eine Debatte wert und man widmete sich sofort wieder dem Vorhaben R\u00fcsthausneubau. Doch auf die Einsatzf\u00e4higkeit wurde trotzdem nicht vergessen. So musste kurzfristig das L\u00f6schfahrzeug Opel Blitz wegen mangelnder Zuverl\u00e4sslichkeit ausgeschieden werden. F\u00fcr ein neues Fahrzeug war zur Zeit des R\u00fcsthausbaus kein Geld vorhanden. Daher wurde kurzfristig ein gebrauchtes L\u00f6schfahrzeug mit Bergeausr\u00fcstung LFB, Mercedes Benz D 504, angeschafft. Selbst die Feier zum 100-j\u00e4hrigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen im Jahre 1992 wurde nur intern begangen, damit man sich mit all seinen Kr\u00e4ften dem R\u00fcsthausneubau widmen konnte. Diese Feierlichkeit sollte bei der Einweihung des neuen R\u00fcsthauses nachgeholt werden.<\/p>\n<p>Eine enge und gute Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen mit anderen Organisationen beruht auch auf Gegenseitigkeit. Die Zusammenarbeit mit den Beamten des Gendarmeriepostens Heiligenkreuz am Waasen war eine \u201eVorbildliche\u201c. Drei Gro\u00dfbr\u00e4nde im J\u00e4nner, April und August 1992 in Mirsdorf,Gro\u00dffelgitsch und Kleinfelgitschberg konnten durch den raschen Einsatz der M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen verhindert werden. Schwei\u00dfarbeiten, Hitzestau im Wirtschaftsgeb\u00e4ude und ein undicht gewordener Kamin waren Ursache daf\u00fcr. Durch den sofortigen L\u00f6schangriff der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen konnten Wohnh\u00e4user, Wirtschaftsgeb\u00e4ude, andere Sachwerte gro\u00dfteils und vor allem Menschenleben gerettet werden.\u00a0Nach Abschluss der Bauverhandlungen wurde sofort mit dem Aushub der Fundamente f\u00fcr das neue R\u00fcsthaus begonnen und Monate sp\u00e4ter war der Keller-Rohbau fertig gestellt. Durch viel Flei\u00df und Schwei\u00df wurde nach Montage der Gescho\u00dfdecke im April 1992 der Rohbau vollendet. Der Innen- und Au\u00dfenputz, die Elektroinstallation sowie die Verlegung der Wasserleitung wurden im Jahre 1993 unter gro\u00dfer Mithilfe der Feuerwehrkameraden und unz\u00e4hliger Freiwilliger Helfer sowie Unternehmen, die mit ihren Angeboten dem Organisator des Baues, Herrn Josef Niegelhell, in gro\u00dfz\u00fcgiger Weise entgegenkamen, durchgef\u00fchrt. Im Jahr 1994 bis zur feierlichen \u00dcbergabe am 16. 7. 1994 waren noch die gesamte Innenausstattung, die Heizung, die Fu\u00dfb\u00f6den, die Stiegenverkleidung\u00a0 und die Pflasterung des Vorplatzes und viele andere Fertigstellungsarbeiten zu machen. Die gro\u00dfartige Leistung des damaligen Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen Josef Niegelhell, seinem Organisations- und Motivationstalent und den vielen Kameraden und freiwilligen Helfern ist es zu verdanken, dass die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen ein modernes R\u00fcsthaus mit einer optimalen technischen Ausstattung erhalten hat. Letztendlich konnten durch die von den Feuerwehrkameraden und den freiwilligen\u00a0 Helfern geleisteten 13.600 Arbeitsstunden die Baukosten auf S 5,700.000.- gesenkt werden, wobei davon noch S 2,000.000.- von der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen durch Spenden der Bev\u00f6lkerung und Einnahmen aus den Veranstaltungen aufgebracht wurden, so\u00a0 dass von der \u00f6ffentlichen Hand (Landesregierung, Gemeinden) \u201enur\u201c ein Zuschuss in der H\u00f6he von S 3,700.000.- notwendig war.<\/p>\n<p>Beim 3. Bezirksfeuerwehrtag 1994 in Heiligenkreuz am Waasen wurde das neue R\u00fcsthaus im Rahmen einer gro\u00dfen feierlichen Veranstaltung seiner Bestimmung \u00fcbergeben. Gemeinsam mit hochrangigen Ehreng\u00e4sten und reger Anteilnahme der Bev\u00f6lkerung feierten 572 Feuerwehrm\u00e4nner von benachbarten Feuerwehren mit der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen am 16. Juli 1994 das gro\u00dfe Fest. Die gro\u00dfen Leistungen des Kommandanten Josef Niegelhell f\u00fcr die Organisation und sein unerm\u00fcdlicher Einsatz wurden mit dem gro\u00dfen Verdienstkreuz in Silber des Landesfeuerwehrverbandes, der Ehrenb\u00fcrgerschaft der Marktgemeinde Heiligenkreuz am Waasen, mit dem Ehrenring der Gemeinde Pirching am Traubenberg und dem Ehrenring der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen belohnt.<\/p>\n<p>Ein tragisches Schicksal in der \u00c4ra der Matscheks (Josef Matschek war Kommandant von 1928 bis 1958) war der allzu fr\u00fche Tod des Kassiers der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen Johann Krenn (Schwiegersohn JosefMatscheks). Er war 40 Jahre lang Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen und 30 Jahre hatte er die Funktion des Kassiers inne. Ob es die Anschaffungen f\u00fcr Ger\u00e4tschaften und Fahrzeuge oder die \u00dcbernahme und Verrechnung von Geldern bei den traditionellen Zeltfesten war, alle monet\u00e4ren Transaktionen liefen \u00fcber die H\u00e4nde des engagierten Feuerwehrmannes.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image028.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1448\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image028-300x171.jpg\" alt=\"image028\" width=\"300\" height=\"171\" srcset=\"https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image028-300x171.jpg 300w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image028-1024x585.jpg 1024w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image028-700x400.jpg 700w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image028.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Frauen bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen<\/strong><\/p>\n<p>In der 104. Jahreshauptversammlung wurde am 23. 3. 1996 eine Neuwahl durchgef\u00fchrt. Diese Neuwahl f\u00fchrte einen Generationswechsel herbei, weil der langj\u00e4hrige und hoch ausgezeichnete Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen Josef Niegelhell und sein Stellvertreter Hans Kurzmann sich nicht mehr der Neuwahl stellten. Mit der Wahl Josef Krenns, Sohn des im Jahre 1994 verstorbenen Kassiers der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen, Johann Krenn, wurde die \u00c4ra der Familie Matschek fortgesetzt. Gerhard Putz wurde zum Kommandantenstellvertreter gew\u00e4hlt. Die neue F\u00fchrung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen hatte sich vorgenommen, die Jugendarbeit ganz besonders zu f\u00f6rdern und mit den von ihren Vorg\u00e4ngern geschaffenen Werten sorgsam umzugehen. Im Jahre 1996 wurden erstmals Frauen in den Feuerwehrdienst aufgenommen. Astrid Krenn und Katharina Kurzmann waren die ersten weiblichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen. Sie haben damit die M\u00e4nnerdom\u00e4ne gebrochen. In der Folge sollte sich herausstellen, dass die Frauen bei den Feuerwehren eine wesentliche, wichtige und nicht mehr wegzudenkende Rolle dieser Zivilschutzorganisation erhalten haben. Gerade bei der Erstellung von historischen Zusammenfassungen steht die Frage nach verwendbarem Datenmaterial im Mittelpunkt. Aber auch die Feuerwehrfrauen und -m\u00e4nner sowie auch die Bev\u00f6lkerung sind an Aufzeichnungen der Freiwilligen Feuerwehr sehr interessiert. Das waren Gr\u00fcnde genug, die moderne Technik des Computerzeitalters auch in der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen Einzug halten zu lassen. Der neuen Kommandof\u00fchrung war dieses Anliegen sehr willkommen. Sie organisierten die notwendige<\/p>\n<p>Hard- und Software und mit Herbert Putz fanden sie einen Schriftf\u00fchrer, der seit dem Jahre 1997 eine EDV-Dokumentation aufbaute und die j\u00e4hrlichen Aktivit\u00e4ten der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen digitalisiert zusammenfasste. Die Jahresberichte der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen mit den festgehaltenen Daten und Fakten in Farbdruck sind ein bew\u00e4hrter Ausweis der Leistungsbereitschaft der Feuerwehrfrauen und -m\u00e4nner geworden.<\/p>\n<p><strong>Aus- und Weiterbildung als Basis f\u00fcr die Feuerwehrarbeit<\/strong><\/p>\n<p>Um den verschiedensten Aufgaben in der Freiwilligen Feuerwehr gewachsen zu sein, ist, wie in vielen anderen Bereichen auch, lebenslanges Lernen angesagt. Die Grundlagen des Feuerwehrwissens werden schon den Jugendgruppen vermittelt. Die aktive Mannschaft trainiert bei den monatlichen \u00dcbungen, den Abschnitts\u00fcbungen und den Sonder\u00fcbungen in den Bereichen Funk, Sanit\u00e4t, Atemschutz und Maschinisten ca. 25 Mal im Jahr. Dazu kommen noch die theoretischen Unterrichte in Lehrs\u00e4len, die Schulungen am Ger\u00e4t, ja bis hin zum \u201ehei\u00dfen Atemschutztraining\u201c mit realem Feuer reicht die Palette der Fortbildungsveranstaltungen. Daneben gibt es Kurse der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark in Lebring oder das j\u00e4hrliche Fahr- und Sicherheitstraining im Fahrtechnikzentrum des \u00d6AMTC am A1- Ring in Spielberg. Im Jahre 1997 wurden die Leistungen des Brandrates und langj\u00e4hrigen Kommandanten<\/p>\n<p>der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen Josef Niegelhell nochmals besonders gew\u00fcrdigt, als er zu den XI. internationalen Feuerwehrwettk\u00e4mpfen 1997 nach Herning, D\u00e4nemark, entsandt wurde. Als f\u00fcr das Bundesland Steiermark t\u00e4tiger Bewerter wurde ihm auch die ehrenvolle Aufgabe \u00fcbertragen, die \u00f6sterreichische Flagge beim Einmarsch zu f\u00fchren. Eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen war die Ernennung JosefNiegelhells zum Stellvertreter des Landesbewerbsleiters. Schlie\u00dflich wurde er in den Bewerterstab beim Bundesleistungsbewerb in Eisenstadt gerufen.<\/p>\n<p>Die Ausbildung der Frauen und M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen in Erster Hilfe ist notwendig und wichtig; einen Rotkreuz-St\u00fctzpunkt in Heiligenkreuz am Waasen zu haben hingegen erm\u00f6glicht erst eine rasche und kompetente Hilfe \u00fcber die Erstversorgung hinaus. Am 19. April 1998 wurde den angestellten und freiwilligen Mitarbeitern der Rotkreuz-Dienststelle Heiligenkreuz am Waasen in der Rosentalstra\u00dfe 1 ein den neuesten Anforderungen f\u00fcr das Rote Kreuz entsprechender St\u00fctzpunkt \u00fcbergeben. Die Abstimmung der Organisationen Rotes Kreuz und Freiwillige Feuerwehr funktioniert bei den Eins\u00e4tzen hervorragend. Die Pr\u00e4sentation der Feuerwehrarbeit durch Jahresberichte, aber auch durch \u00d6ffentlichkeitsarbeit anderer Art wurde immer wichtiger. Einerseits sollen die unz\u00e4hligen Einsatzstunden der Feuerwehrfrauen und -m\u00e4nner pr\u00e4sentiert werden und andererseits braucht die auf freiwilliger Basis beruhende Freiwillige Feuerwehr Unterst\u00fctzung finanzieller Art. Die Spendenfreudigkeit von Menschen h\u00e4ngt nat\u00fcrlich vom Verwendungszweck des \u00fcbergebenen Geldes ab. Aber auch neue Mitglieder sollten durch eine positive Darstellung des Feuerwehrlebens angeregt werden. So n\u00fctzt die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen auch die Gewerbe- und Marktsonntage in Heiligenkreuz am Waasen, um neue Anschaffungen vorzuf\u00fchren oder aber auch f\u00fcr Kinder und Jugendliche Spiele und kleine Wettk\u00e4mpfe zu veranstalten, damit sie ein Gef\u00fchl \u00fcber die Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr bekommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Vorbereitung zum Landesfeuerwehrtag 2002<\/strong><\/p>\n<p>Der Wunsch, den Landesfeuerwehrtag 2002 in Heiligenkreuz am Waasen abzuhalten, wurde bereits im Fr\u00fchjahr 1999 konkret, als man die Feierlichkeiten zur 110- Jahr-Feier im Jahr 2002 zu planen begann. Die Abstimmungsgespr\u00e4che mit der Marktgemeinde Heiligenkreuz am Waasen und der Gemeinde Pirching am Traubenberg verliefen sehr positiv, so dass bald das Ziel klar war und das Bestreben in diese Richtung engagiert aufgenommen wurde. Beim Landesfeuerwehrtag in Knittelfeld w\u00e4hlten dann die Delegierten den Veranstalter f\u00fcr den n\u00e4chsten Landesfeuerwehrtag. Die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen erhielt den Zuschlag, den Landesfeuerwehrtag 2002 in Heiligenkreuz am Waasendurchf\u00fchren zu d\u00fcrfen. Gleichzeitig begannen die Vorarbeiten und Vorbereitungen f\u00fcr diese Veranstaltung. Noch vor dieser f\u00fcr Heiligenkreuz am Waasen wahrscheinlich gr\u00f6\u00dften Veranstaltung \u00fcbernahm die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen den Bezirksfeuerwehrleistungsbewerb am 3. Juni 2000. In 64 Durchg\u00e4ngen haben Bewerbsgruppen aus Leibnitz, Feldbach, Hartberg, Deutschlandsberg, Bruck an der Mur, Graz-Umgebung und aus dem benachbarten Burgenland um die Siegespokale gek\u00e4mpft. Die beste Angriffszeit wurde von der benachbarten Freiwilligen Feuerwehr Feiting mit 36,2 Sekunden erreicht. Das war der \u00fcberragende Tagessieg.<\/p>\n<p>Das Bestreben der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen, f\u00fcr Eins\u00e4tze optimal ger\u00fcstet zu sein, brachte mit sich, dass weitere Anschaffungen zu t\u00e4tigenwaren. So kam es im Jahre 2000 zur Beschlussfassung \u00fcber den Ankauf eines neuen Einsatzfahrzeuges. Die Anforderungendazu waren die rasche Verf\u00fcgbarkeit am Unfallsort, Mitf\u00fchren aller vor Ort ben\u00f6tigten technischen Ger\u00e4te (vor allem f\u00fcr die zunehmenden technischen Eins\u00e4tze) und die Wendigkeit im Gel\u00e4nde. Die Entscheidung fiel auf ein Kleinr\u00fcstfahrzeug mit Allradantrieb und Bergeger\u00e4te (KRF-B) mit einem Tragkraftspritzenanh\u00e4nger (TSA 750). Die Anschaffung sollte im Jahre 2001 erfolgen. Die ersten im Jahre 1996 aufgenommenen Frauen bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen \u2013 sie wurden in der Feuerwehrjugend augebildet \u2013 wurden am 11. 3. 2000 als \u201eFeuerwehrm\u00e4nner\u201c angelobt. Astrid Krenn und Katharina Kurzmann erhielten den Dienstgrad \u201eFeuerwehrmann\u201c und waren somit die ersten aktiven Feuerwehrfrauen bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen. Im April 2000 wurden die ersten Feuerwehrf\u00fchrerscheine an die Mannschaft ausgegeben. Oberste Priorit\u00e4t des Feuerwehrf\u00fchrerscheines ist die Absicherung jener Kraftfahrlenker, die bereits einen zivilen F\u00fchrerschein der Klasse C besitzen. Er ist daher nur in Verbindung eines aktuellen zivilen F\u00fchrerscheines g\u00fcltig. Durch den Besitz des Feuerwehrf\u00fchrerscheines d\u00fcrfen Feuerwehrfahrzeuge mit einer Gesamtmasse von \u00fcber 7,5 Tonnen auch von unter 21-j\u00e4hrigen Feuerwehrm\u00e4nnern gelenkt werden.<\/p>\n<p>20 Feuerwehrm\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen sind im Besitze eines Feuerwehrf\u00fchrerscheines. Auch die Mobilfunktechnik (Handys) nahm Einzug bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen. Die Feuerwehrfrauen und -m\u00e4nner erkl\u00e4rten sich einverstanden, dass sie \u00fcber ihre privaten Handys im Einsatzfalle ein SMS (Short Message Service) \u00fcber den Feuerwehreinsatz erhalten werden. Die Adressliste der privaten Handys wurde in der Einsatzzentrale gespeichert. Die Einsatzzentrale kann dadurch entscheiden, ob eine Sirenenalarmierung f\u00fcr den Einsatz notwendig ist oder ob eine gezielte Alarmierung von mit Handys ausgestatteten Feuerwehrfrauen und \u2013m\u00e4nnern mittels SMS als ausreichend befunden wird. Einen weiteren H\u00f6hepunkt f\u00fcr die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen brachte der 15. November 2000, als der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen, Josef Krenn, zum Abschnittskommandanten des Abschnittes II des Bezirkes Leibnitz mit den Feuerwehren Heiligenkreuz am Waasen, Empersdorf, Feiting, Gro\u00dffelgitsch, Allerheiligen bei Wildon, St. Ulrich am Waasen und St. Georgen an der Stiefing ernannt wurde. Seinem Vorg\u00e4nger, Josef Niegelhell,wurde der Ehrendienstgrad \u201eEhren-Brandrat\u201c verliehen. Im Fr\u00fchjahr 2001 wurde schlie\u00dflich ein Mercedes Benz 416 CDI 35 f\u00fcr den Umbau zum KRF-B und der Tragkraftspritzenanh\u00e4nger (TSA 750) angekauft. Der Aufund Umbau wurde vom Karosseriebau Josef Niegelhell und mit vielen Arbeitsstunden der Feuerwehrm\u00e4nner durchgef\u00fchrt. Das Fahrzeug ist mit Lichtmast, Schnellangriffseinrichtung, hydraulischen Rettungsger\u00e4ten, Hebekissenset, Motors\u00e4ge und Tauchpumpe ausgestattet. Am 7. Oktober 2001 wurde das Fahrzeug im Rahmen einer kleinen Feier gesegnet und zur Verwendung den Einsatzkr\u00e4ften der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen \u00fcbergeben. Bereits nach dem steirischen Landesfeuerwehrtag 2001 inB\u00e4rnbach begannen die Vorbereitungsarbeiten zum Landesfeuer- wehrtag 2002 in Heiligenkreuz am Waasen. Diese Veranstaltung, aber auch die vielen anderen Aktivit\u00e4ten der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen w\u00e4ren nie, jedenfalls nicht mit diesen Erfolgen zustande gekommen, wenn nicht die Kameradschaft der Feuerwehrfrauen und \u2013m\u00e4nnerim Mittelpunkt jedes Handelns stehen w\u00fcrde. Nur wenn alle Mitglieder gerne und gut zusammenarbeiten, k\u00f6nnen auch schwere Belastungen gemeistert werden. Auch die Zusammenarbeit zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen und den Nachbarfeuerwehren oder befreundeten Hilfsorganisationen gelingt in einem kameradschaftlichen Klima viel besser. Und diese Kameradschaftlichkeit war und ist noch immer der gro\u00dfe Erfolg der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen.<\/p>\n<p><strong>Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> \u2013 eine der erfolgreichsten Wettkampfgruppen \u00d6sterreichs<\/strong><\/p>\n<p>Die Kombination von Konzentration und K\u00f6rperkraft, Schnelligkeit und Kondition sind Grundvoraussetzung f\u00fcr erfolgreiche\u00a0Sportler. Bei Mannschaftssportarten \u2013 wie Fu\u00dfball \u2013 kommt noch hinzu, dass man sich auf Kollegen im Spiel verlassen und ihnen die Verantwortung zutrauen kann. DieFaszination bei den Leistungsbewerben der Freiwilligen Feuerwehren ist das blinde Zusammenspielen der 9 Wettk\u00e4mpfer, sei es beim Kuppeln der Ansaugschl\u00e4uche, oder beim \u201eAngesaugt\u201c durch den Maschinisten beim Ankuppeln der Saugrohrleitung an die Pumpe oder beim Leitungsaufbau der B- und C-Schl\u00e4uche. In tausendstel Sekunden wird Millimeterarbeit geleistet. Verdreht nur einer der \u201eKuppler\u201c eine Kupplung um Millimeter, gelingt der Vorgang nicht und die Mannschaft schafft keine Spitzenzeit oder wird zu Fehlerpunkten verdonnert. Wer einmal einer Spitzenmannschaft beim Angriff zugesehen und \u201edas Krachen\u201c beim Kuppeln der Saugleitung geh\u00f6rt oder die rasende Geschwindigkeit eines \u201eLeine anlegen\u201c beobachtet hat, akzeptiert und bewundert die Leistungen dieser Spitzensportler. Wenige andere Sportarten verlangen dieses exakte Zusammenspiel von Mannschaftsteilnehmern. Wenn eine Spitzenmannschaft nur einen ihrer Kollegen verliert, kann es Wochen, ja sogar Monate dauern und bedarf eines enormen Mehraufwandes an \u00dcbungen, damit man wieder \u201evorndabei ist\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image032.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1506\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image032.gif\" alt=\"image032\" width=\"646\" height=\"484\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image034.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1507\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image034.gif\" alt=\"image034\" width=\"437\" height=\"427\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image036.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1508\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image036.gif\" alt=\"image036\" width=\"493\" height=\"420\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit dem Befehl des Kommandanten: \u201eBrandobjekt geradeaus, Wasserentnahmestelle der Bach, Verteiler nach zwei BL\u00e4ngen. Angriffstrupp legt Zubringleitung. Mit je zwei C-L\u00e4ngen, 1. und 2. Rohr vor!\u201c wird der Wettkampf gestartet. Hunderte von \u00dcbungsstunden sind notwendig, damit man \u00fcberhaupt an Leistungsbewerben teilnehmen kann und wenn man noch dazu auf Erfolg ausgerichtet ist, bedarf es vieles mehr. Disziplin und Ehrgeiz einer ganzen Mannschaft sind gefragt. Einzelleistungen sind gut, helfen keiner Wettkampfgruppe bei den Freiwilligen Feuerwehren, weil hier ausschlie\u00dflich die exakte Koordination den Erfolg ausmacht. Ausf\u00e4lle von Kameraden durch Verletzungen, berufliche Ver\u00e4nderungen, famili\u00e4re Anpassungen k\u00f6nnen eine Gruppe bis zur Aufgabe bringen. Neben den vielen \u00dcbungen, dem gezielten Training, ist nat\u00fcrlich auch die Wettkampferfahrung Grundvoraussetzung f\u00fcr erfolgreiche Teams. Tausende Kilometer und hunderte Stunden an sonnt\u00e4glicher Freizeit werden aufgewandt, um einen der vorderen R\u00e4nge oder gar Siegerpl\u00e4tze zu ergattern. H\u00f6chst begehrt sind nat\u00fcrlich Spitzenpl\u00e4tze bei Landes- oder Bundesleistungsbewerben. Die Attraktivit\u00e4t dieser Bewerbe wurde durch die Veranstaltung von Grunddurchg\u00e4ngen und den Parallelbewerben \u2013 der Sieger wird durch gleichzeitiges \u201eAntreten\u201c der Besten ermittelt \u2013 nochmals gesteigert und sind bei den Zusehern und Schlachtenbummlern sehr beliebt. Die Leistungsbewerbe verfeinern die w\u00f6chentliche oder monatliche \u00dcbungsarbeit der Feuerwehrfrauen und -m\u00e4nner einerseits, sie schaffen Motivation f\u00fcr sportliche Kameradinnen und Kameraden und dienen andererseits der Pr\u00e4sentation ihres K\u00f6nnens und Wollens der \u00d6ffentlichkeit. Sie sind daher ein integrierter Bestandteil des Ausbildungswesens der Freiwilligen Feuerwehren. Die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen hat seit mehr als 35 Jahren eine der erfolgreichsten Wettkampfgruppen \u00d6sterreichs. Sicherlich auch durch die guten Leistungen unserer Nachbarwehren wie z. B. Empersdorf, Gro\u00df Felgitsch,Feiting usw., die den unmittelbaren Wettbewerb befl\u00fcgelten, kann die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen auf viele gute R\u00e4nge und auf sehr viele Siege zur\u00fcckblicken. Mehr als 20 verschiedene Mannschaften kamen aus der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz amWaasen hervor und bis zu drei Mannschaften nahmen gleichzeitig bei verschiedensten Wettbewerben teil. Die Wettkampfmannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen hatten genauso mit Ausf\u00e4llen von Mannschaftsmitgliedern zu k\u00e4mpfen, wodurch der Qualit\u00e4tsstandard der Mannschaft um Monate, ja oft um Jahre zur\u00fcckgeworfen wurde. Das zeigt sich bei den Ergebniskurven der Jahre 1965 bis 2001. Neben einem 6. Platz in Rottenmann, 1966, und einem 8. Platz in Leoben, 1968, wurde beim Landesleistungsbewerb in F\u00fcrstenfeld im Jahre 1969 der zweite Platz und in Knittelfeld 1971 sogar der Sieg errungen.<\/p>\n<p>Diese Glanzzeit der Wettkampfmannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen sollte in den Folgejahren seine Fortsetzung haben. Nachdem im Jahre 1972 inWeiz \u201eblo\u00df\u201c der 17. Rang erreichbar war, errang man bereits ein Jahr sp\u00e4ter den 3. Rang in Voitsberg, um im Jahre 1974 in Mitterndorf wieder zu siegen. Diese Siegesphase wurde gekr\u00f6nt durch den zweiten Platz beim Bundesleistungswettbewerb 1973 in Lebring\/St. Margarethen. Aber auch in den Jahren zwischen 1975 und 1986 zeichnete sich die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen durch Spitzenmannschaften aus. Dem 6. Rang in F\u00fcrstenfeld 1978 folgten zwei 2. R\u00e4nge in Deutschlandsberg 1980 und Bad Radkersburg 1986. Nat\u00fcrlich ist immer wieder auch \u2013 wie bei allen Spitzensportarten \u2013 die Tagesverfassung ausschlaggebend. So war die Wettkampfmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen durch 6 Siege in ununterbrochener Reihenfolge bei den Bezirksbewerben haushoher Favorit in Bad Radkersburg, 1986, gewesen und genau beim wichtigsten Bewerb des Jahres, beim Landesleistungsbewerb, muss man sich mit dem \u201ezweiten\u201c Platz zufrieden geben. So ist eben Sport. Hervorragende Leistungen und Erfolge konnten auch in den folgenden Jahren 1987 bis 2001 von den Wettkampfmannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen erzielt werden. Die gro\u00dfe Sammlung von Urkunden und Pokale, sowie Medaillen im R\u00fcsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen erinnern an die gro\u00dfen Erfolge. 1992 war es der 4. Rang in Stainach, 1993 der 6. Rang in F\u00fcrstenfeld und im Jahre 1997 ebenfalls der 6. Rang in Frauental. Zu den gr\u00f6\u00dften Triumphen in der letzten Zeit z\u00e4hlten die Bronzemedaille in Markt Hartmannsdorf, 1999, sowie der 4. Platz im Grunddurchgang beim Landesleistungsbewerb 2000 in Knittelfeld, wo die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen bei jenen vier Wettkampfgruppen war, die eine Angriffszeit unter 40 Sekunden schafften. Schlie\u00dflich erreichte man im Finale noch den guten 7. Rang.<\/p>\n<p><i>Verschiedensten Gasteinladungen innerhalb \u00d6sterreichs aber auch ins Ausland ist die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> gerne gefolgt. Am 19. Juni 1999 nahm eine Wettkampfmannschaft beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg in <span class=\"GramE\">Wals<\/span> \u2013 <span class=\"SpellE\">Siezenheim<\/span> teil.<\/i><\/p>\n<p>Nur ausgezeichnete Kameradschaft, R\u00fccksichtnahme auf den anderen, \u00e4u\u00dferste Disziplin und sportliches Engagement der gesamten Mannschaft sind Grundstein f\u00fcr so gro\u00dfe Erfolge, wie es die Wettkampfgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> erfahren durften. Sowohl die \u00f6rtlichen Gemeindevertreter, Vertreter des Bezirkes Leibnitz als auch Frau Landeshauptmann <span class=\"SpellE\">Klasnic<\/span> \u2013 \u00a0\u00a0z. B. bei der Siegerehrung in Markt Hartmannsdorf \u2013 anerkannten und sch\u00e4tzten die Leistungen der Wettkampfgruppen. Die Bewohner von Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> und <span class=\"SpellE\">Pirching<\/span> am Traubenberg und Umgebung sind stolz, so gut ausgebildete und trainierte Feuerwehrfrauen und -m\u00e4nner in ihrer N\u00e4he zu wissen und gratulierten auch zu den sch\u00f6nen Erfolgen.<\/p>\n<p><strong>Die Feuerwehrjugend<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image038.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1449\" src=\"http:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image038-300x211.jpg\" alt=\"image038\" width=\"300\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image038-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image038-1024x719.jpg 1024w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image038-700x492.jpg 700w, https:\/\/www.ff-heiligenkreuz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/image038.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein wundersch\u00f6nes Foto von Jungfeuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> aus dem Jahre 1913 ist die \u00e4lteste historische Quelle \u00fcber die Jugendarbeit in Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span>. Junge Feuerwehrm\u00e4nner mit kleinen Helmen, Uniformen und einfachen Feuerwehrger\u00e4ten pr\u00e4sentieren sich mit gleichaltrigen M\u00e4dchen. Ein Zeichen, dass man schon damals die Einstellung junger Leute zu sozialen Hilfsdiensten als ein wichtiges Element der Gesellschaft erkannte. Von der Kriegs- und Nachkriegszeit sind uns keine Aufzeichnungen oder Fotos \u00fcber die Arbeit mit der Feuerwehrjugend bekannt, jedoch wissen wir, dass eine Freiwillige Feuerwehr ohne Nachwuchs gar nicht existieren kann. Im Jahre 1973 begann man mit gezielten Informationen und Werbung um Jugendliche. Damals begann eine \u00fcberaus erfolgreiche Jugendarbeit mit den Jugendwarten Martin Weber, Josef Putz, Herbert<span class=\"SpellE\">Schickengruber<\/span> und anderen bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am<span class=\"SpellE\">Waasen<\/span>. Bereits 1974 war die Jugendmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> sehr erfolgreich. So z. B. beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Bad <span class=\"SpellE\">Mitterndorf<\/span> mit dem hervorragenden 6. Platz. Teilnehmer dieser tollen Jugendmannschaft unter der F\u00fchrung von Martin Weber waren Johann<span class=\"SpellE\">Krenn<\/span>, Johann <span class=\"SpellE\">Herka<\/span>, Franz <span class=\"SpellE\">Pauger<\/span>, Albin <span class=\"SpellE\">Weixler<\/span>, Ewald <span class=\"SpellE\">Felgitscher<\/span>, Franz <span class=\"SpellE\">Krenn<\/span>, Josef <span class=\"SpellE\">Felgitscher<\/span>, Alfred <span class=\"SpellE\">Weinzerl<\/span> und Alois <span class=\"SpellE\">Stradner<\/span> jun. In Trieben, 1979, errangen die Jugendlichen den hervorragenden 2. Platz. Mit Hans Kurzmann (Jugendbeauftragter von 1980- 1990) wurde die erfolgreiche Serie der Jugendmannschaften mit dem 4. Platz beim Landesfeuerwehrtag in Bruck an der Mur, 1984, fortgesetzt. Seit 1996 wird die Jugendgruppe vom Jugendbeauftragten Brandmeister Johann <span class=\"SpellE\">Suppan<\/span> betreut. Wesentliche Aufgaben sind die Erlernung von Disziplin und Hilfsbereitschaft und die Vorbereitung zur Aufnahme in den Aktivstand. Neben der Teilnahme an Grundkursen und der Veranstaltung von Zeltlagern geh\u00f6ren auch die Vorbereitung und die Teilnahme bei Wissenstests und anderen Leistungsbewerben zu den T\u00e4tigkeiten. Die Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> haben Feuerwehrjugend-Leistungsabzeichen in Silber und Bronze sowie Feuerwehrjugendwissenstestabzeichen in Gold, Silber und Bronze erworben und sind <span class=\"GramE\">bei zahlreichen<\/span> Bezirksbewerben sehr erfolgreich gewesen. Die zwei ersten Damen bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> traten im Jahre 1996 der Feuerwehrjugend bei. Astrid <span class=\"SpellE\">Krenn<\/span> und Katharina Kurzmann waren die Aush\u00e4ngeschilder f\u00fcr die Jugendarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span>. Sandra<span class=\"SpellE\">Suppan<\/span>, Birgit <span class=\"SpellE\">Krenn<\/span> und Verena Kurzmann folgten ihnen. <span class=\"GramE\">Zur Zeit<\/span> geh\u00f6ren acht Jugendliche der Feuerwehrjugend an: Sandra <span class=\"SpellE\">Suppan<\/span>, Birgit <span class=\"SpellE\">Krenn<\/span>, Verena Kurzmann, Thomas <span class=\"SpellE\">Krenn<\/span>, Markus <span class=\"SpellE\">Fastl<\/span>, Reinhard <span class=\"SpellE\">Krenn<\/span>, Markus Donnelly, Marc Grand. Anl\u00e4sslich des \u00dcbertritts von der Feuerwehrjugend zum aktiven Stand hat Katharina Kurzmann einen kleinen R\u00fcckblick \u00fcber ihr Erlebnis \u201eFeuerwehrjugend\u201c bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> verfasst. Im Jahre 2000 schlossen sich die Feuerwehrjugend-Bewerbsgruppen Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> und <span class=\"SpellE\">Feiting<\/span> zusammen. Bereits 2001 stellte sich ein Bezirkssieg beim Jugendleistungsbewerb in <span class=\"SpellE\">Fresing-Kitzeck<\/span> ein.<\/p>\n<p><strong><i>Die Feuerwehrsenioren<\/i><\/strong><\/p>\n<p>Ergibt sich die Abgrenzung der Feuerwehrjugend und den Feuerwehrfrauen und -m\u00e4nner auf Grund des Alters, so ist jene mit den Feuerwehrsenioren nicht so leicht, meint der Feuerwehr-Seniorenbeauftragte Ehrenl\u00f6schmeister Walter <span class=\"SpellE\">Rupp<\/span>. Er betreut seit 1996 die Senioren der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span>. Senioren <span class=\"GramE\">steht<\/span> nicht f\u00fcr \u201ein Feuerwehrpension\u201c sondern daf\u00fcr, dass die meisten der Mitglieder bereits ihre aktive Berufslaufbahn beendet haben und dennoch an \u00dcbungen, Eins\u00e4tzen und allen anderen Aktivit\u00e4ten der Feuerwehr mitarbeiten. Gerade sie sind jene Gruppe, die sich die Zeit f\u00fcr Arbeiten nimmt, wenn die Feuerwehrfrauen und -m\u00e4nner ihrem Beruf nachgehen. Walter <span class=\"SpellE\">Rupp<\/span> ist neben seiner Funktion als Seniorenbeauftragter zust\u00e4ndig f\u00fcr die Verteilung von Informationen an die Frauen und M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am <span class=\"SpellE\">Waasen<\/span> seines Gebietes (<span class=\"SpellE\">Prosdorf<\/span>) und l\u00e4dt die Feuerwehrsenioren zu \u00dcbungen ein. Kartenvorverkauf und Unterst\u00fctzung bei den Festen sind genauso Aufgaben der Senioren wie die Begleitung von verstorbenen Kameraden auf ihrem letzten Weg. Walter <span class=\"SpellE\">Rupp<\/span> ist stolz auf die Seniorenarbeit des Bezirkes und Landes und kann seine Aktivit\u00e4ten auf diese Unterst\u00fctzung aufbauen. Im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Teiles der Seniorenarbeit <span class=\"GramE\">steht<\/span> das bessere <span class=\"SpellE\">Kennenlernen<\/span> und das Verstehen untereinander. So werden bei einer j\u00e4hrlichen Bezirksbesprechung die Ortsbeauftragten der Senioren eingeladen Vorschl\u00e4ge einzubringen, wie das Programm f\u00fcr das folgende Jahr gestaltet werden sollte. Aus diesen Vorschl\u00e4gen werden die Aktivit\u00e4ten festgelegt. Kameradschaftsabende, Stammtische, Almwandertage, <span class=\"SpellE\">Schnapserabende<\/span>, Thermenbesuche, Besuche von Weihnachtsm\u00e4rkten und Exkursionen sind nur einige der gesellschaftlichen Vorhaben der Feuerwehrsenioren. Gerne erinnern sich die Senioren an das Kameradschaftstreffen in St. Georgen an der <span class=\"SpellE\">Stiefing<\/span> zur\u00fcck, bei dem 440 Feuerwehrsenioren teilnahmen. Ausfl\u00fcge im Jahr 2001 gingen sogar nach Linz und Mauthausen oder in die Untersteiermark- <span class=\"SpellE\">Oberkrain<\/span> nach <span class=\"SpellE\">Bled<\/span> bzw. nach <span class=\"SpellE\">Begunje<\/span>. Wenn auch die Kosten dieser Veranstaltungen in der Regel die Feuerwehrsenioren selbst tragen, so <span class=\"SpellE\">geniesen<\/span> sie bei Stammtischen und den anderen Veranstaltungen, dass sie sich nach vierzig ja oft f\u00fcnfzigj\u00e4hriger T\u00e4tigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr \u00fcber ihre Arbeit unterhalten oder einfach ihre Kameradschaft weiter pflegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen Nach dem Vereinsgesetz des Jahres 1867 war die Gr\u00fcndung eines neuen Vereines unter Einhaltung bestimmter Regeln und Abl\u00e4ufe f\u00fcr jedermann m\u00f6glich. Das Vereinsgesetz bot auch die Basis f\u00fcr die Gr\u00fcndung von Feuerwehrvereinen, die in der Steiermark ab den 70er Jahren des 19. 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